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Die Ermordung des Commendatore Band 1: Eine Idee erscheint. Roman Allein reist der namenlose Erz hler und Maler ziellos durch Japan Schlie lich zieht er sich in ein abgelegenes Haus, das einem ber hmten K nstler geh rt, zur ck Eines Tages erh lt er ein u erst lukratives Angebot Er soll das Portr t eines reichen Mannes anfertigen Nach einigem Z gern nimmt er an, und Wataru Menshiki sitzt ihm fortan Modell Doch der Ich Erz hler findet nicht zu seiner alten Fertigkeit zur ck Das, was Menshiki ausmacht, kann er nicht erfassen Wer ist dieser Mann, dessen Bildnis er keine Tiefe verleihen kann Durch einen Zufall entdeckt der junge Maler auf dem Dachboden ein meisterhaftes Gem lde Es tr gt den Titel Die Ermordung des Commendatore Er ist wie besessen von dem Bild, mit dessen Auffinden zunehmend merkw rdige Dinge um ihn herum geschehen, so als w rde sich eine andere Welt ffnen Mit wem k nnte er dar ber reden Da ist keiner au er Menshiki, den er kennt Soll er sich ihm wirklich anvertrauen Als er es tut, erkennt der Ich Erz hler, dass Menshiki einen ungeahnten Einfluss auf sein Leben hat Die deutsche Gesamtauflage aller Murakami B cher betr gt berMillionen Exemplare Einer der genialsten Erz hler der Welt DENIS SCHECK Vorweganmerkung Diese Rezension bezieht sich auf alle zwei B nde, da man einfach beide gelesen oder geh rt haben sollte um sich ein Urteil zu erlauben Wenn ich also vom Buch oder Werk schreibe, meine ich damit immer das komplette Ding.Wer vorher noch nichts anderes von Murakami gelesen hat, sollte nicht mit diesem Buch beginnen Der Grund daf r ist, dass Murakami gerade im ersten Band sehr auff llig mit dem Stil experimentiert hat Ich war ein paar Mal versucht auf den Einband zu schauen um nachzusehen ob da wirklich sein Name steht Die Sprache wirkt holprig und ein wenig unreif mit so auff llig vielen, unn tigen Wiederholungen Vielleicht hat er damit auf eine andere Weise versucht das eigentlich schlichte Wesen des Malers zu charakterisieren Bisher bin ich noch nicht dahintergekommen Erst nach und nach flie t seine bliche Sprache in die Geschichte ein, die damit auch immer mehr an Fahrt aufnimmt.Wer also Murakami kennen lernen will, sollte es mit einer seiner anderen Werke versuchen, wobei ich besonders die Kurzgeschichten oder Mr Aufziehvogel empfehlen w rde.Ansonsten flie en auch in die Ermordung des Commendatore einige der blichen Murakamielemente ein, die immer wieder in den Geschichten erscheinen und einfach dazugeh ren Das k nnte zum Beispiel das mehr oder weniger au ergew hliche M dchen sein, das k nnte die Beschreibung von Sex sein und nat rlich das bernat rliche und Skurile um nur vier herauszunehmen Welche dieser Elemente denn nun an sich ansprechend, sch n, absto end, unverst ndlich, aufregend, langweilig, erm dend oder gar befriedigend ausgestaltet sind, nun das liegt nat rlich wie blich im Auge oder besser in Verst ndnis, Geist, Seele und Geschmack des Betrachters.F r mich als Fan machen sie eben einen Teil des Reizes seiner Geschichten aus und so habe ich sie nach der anf nglichen Irritation genossen F r mich ist es eigentlich bei jeder seiner Geschichten spannend, wie er mit seinen Elementen umgeht, sie bewu t ver ndert oder entstellt Und gleichg ltig, wie auch immer man die Geschichte empfinden mag, Murakami hat es wieder geschafft alle losen F den aufzunehmen und zu einem interessanten Ende zu verk pfen.Ach ja, ich wei gar nicht ob Haruki Murakami sich selbst in die Nobel Preis Diskussion eingebracht hat Es hat schon so viele gute Autoren gegeben, die ihn nicht erhalten haben und trotzdem damit leben konnten Sow nsche ich allen Murakami Fans und Leuten, die sich einfach mal von Sprache und Inhalt davontragen lassen wollen viel Vergn gen. Nach dem 2013 erschienenem Kurzroman Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki , bekommen die Murakami Fans mit Die Ermordung des Commendatore endlich wieder ein langes Werk Nachdem ich jetzt beide Teile fertig gelesen habe, folgt hier mein Eindruck Die Ermordung des Commendatore ist ein sehr typischer Murakami mit so ziemlich allen gewohnten Elementen des japanischen Romanschriftsteller Wer sich berraschungen verspricht, wird eher entt uscht werden Der einzige Unterschied zu seinen vorherigen Romanen ist, dass Japan hier eine viel gr ere Rolle spielt W hrend die alten B cher inhaltlich in jeder beliebigen Gro stadt h tten stattfinden k nnen, ist es hier anders Die Umgebung Tokios und die japanische Kultur sind essentiell f r die Geschichte Interessant, aber da der Rest so typisch Murakami ist, f llt es nicht gro ins Gewicht Jene, die sich mit Japans Ortschaften und Kultur nicht ganz so gut auskennen, werden trotzdem auf ihre Kosten kommen und der Geschichte gut folgen k nnen Murakami gibt sich schlie lich gr te M he, alles nachvollziehbar zu erkl ren.Die Handlung und die einzelnen Elemente haben mich wirklich stark an Murakamis Mister Aufziehvogel erinnert Der Protagonist verliert seine Frau, zieht sich zur ck, lebt einsam in einem abgelegenen Haus, findet eine Grube und dann ist da auch noch ein junges M dchen, das ebenso wie der Protagonist in surreale Begebenheiten eingebunden wird Haargenau wie in Mister Aufziehvogel berhaupt l sst sich sagen, dass ich beim Lesen nie das Gef hl loswurde, es w rde sich bei Die Ermordung des Commendatore um ein Best of Murakami handeln Zu viele vertraute Elemente, zu viele Parallelen zu vorherigen Romanen und zu viele gleiche Schemata Klingt vielleicht negativ, ist aber eher eine Feststellung, denn trotz all der hnlichkeiten ist Murakamis neuester Roman gro artig geschrieben und zieht den Leser ab Seite eins in seinen m rchenhaften Bann Und nat rlich h lt das neueste Werk doch noch ein paar Eigenheiten parat, um sich zumindest ein klein wenig vom Rest abzuheben.Die gro e St rke dieses Romans sind definitiv die Charaktere Murakami kreiert meisterlich eigenartige sowie faszinierende Charaktere, die einem nicht sofort sympathisch sind, jedoch schnell ans Herz wachsen Dabei sind sie weder als gute noch als schlechte Menschen anzusehen, was sie so unfassbar echt und greifbar macht Wirklich sch n Weniger gut gefallen hat mir, dass Die Ermordung des Commendatore trotz seiner L nge in mir nicht das gleiche Wow Gef hl ausgel st hat wie Mister Aufziehvogel oder Hard Boiled Wonderland und das Ende der Welt Selbst das Ende von 1Q84 fand ich bewegender als hier Versteht mich nicht falsch es ist immer noch ein toller Roman mit einmaligen Szenen und gro artigen Beschreibungen, aber mir kommt es so vor, als sei die Geschichte am Ende des Tages nur gut Das bin ich von Murakamis lteren Werken ein wenig anders gewohnt.Unverst ndlich ist f r mich zudem, dass der DuMont Buchverlag die Geschichte in zwei B nde aufgeteilt hat Ca 480 Seiten pro Buch und ein stattlicher Preis von jeweils 26 Kindle 21 Hei t, dass man f r ungef hr 1000 Seiten bei DuMont stolze 52 bzw 42 zahlen muss Wenn man bedenkt, dass sie beim letzten gro en Murakami Buch 1Q84 f r 1000 Seiten die ersten zwei B nde von 1Q84 32 aufgerufen haben, dann ist das ein ziemlich happiger Preisanstieg Ich verstehe ja, dass man f r die Rechte, die bersetzung, das Hardcover usw mehr Geld als bei gew hnlichen englischsprachigen Autoren zahlen muss, aber 52 f r einen langen Roman ist schon hart an der Grenze In Zukunft kommt man am Taschenbuch also wirklich kaum noch vorbei.Nichtsdestotrotz m chte ich mich bei Frau Ursula Gr fe f r ihre hervorragende bersetzungsarbeit bedanken Ihre Arbeit ist nicht selbstverst ndlich und zumindest auf diese Weise rechtfertige ich mir den hohen Buchpreis.Unter m Strich ist Die Ermordung des Commendatore ein lesenswerter und starker Roman Wie jeder Murakami ist diese Lekt re nicht f r jedermann, aber wer sich darauf einl sst, begibt sich auf ein spannendes Abenteuer Nicht ganz so stark wie Murakamis ltere Werke, aber immer noch gut. Murakami ist ohne Zweifel einer der Besten und muss den Literatur Nobelpreis bekommen Nicht aber bei diesem Werk Unglaublich z her, spannungsarmer Erz hlverlauf Irgendwann erscheint er dann wirklich, der Commendatore, allerdings eher wie der Sandmann oder der Kobold PumucklAlles andere stereotyp, wann wer mit wem und wie oft sich den fleischlichen Gen ssen hingibt Der Schluss ist viel zu abrupt und schwer nachzuvollziehenBand zwei vorhanden, aber bis auf Weiteres im Regal

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