Lesen ePUB Die Kunst zu verlieren: Roman – Paydayloansnsi.co.uk

Die Kunst zu verlieren: Roman Wie l sst man aus dem Schweigen eine verlorene Geschichte neu erstehen Na ma hat es lange nichts bedeutet, dass ihre Familie aus Algerien stammt Wie soll ihre Verbindung zu einer Familiengeschichte, die sie nicht kennt, denn auch aussehen War ihr Gro vater wirklich ein Harki , ein Verr ter Vielleicht k nnte die Gro mutter es ihr erz hlen, aber nur in einer Sprache, die Naima nicht versteht Und ihr Vater, der 1962 nach Frankreich kam, in eines jener damals hastig errichteten Auffanglager, wo man die Algerienfl chtlinge versteckte, redet nicht ber das Land seiner KindheitUm mehr zu erfahren, tritt Na ma eine weite Reise an Dieser Roman ist so lebendig wie ein Fresko Was hei t es, aus einer Familie zu stammen, die ber Generationen Gefangene einer schlimmen Geschichte bleibt Ein Pl doyer f r die Freiheit man selbst zu sein, jenseits allen Erbes, aller sozialer oder famili rer Bindungen Unm glich, von diesem Roman nicht mitten ins Herz getroffen zu sein Le Figaro Unbegreiflich, mit welcher Intensit t die junge Autorin ihren Stoff bearbeitet Ich w rde gerne mehr als 5 Sterne vergeben einfach grandios Hervorragend erz hlter Roman Gleichzeitig ein Beispiel f r die Wiederherstellung der Transmission auf der Ebene der Generationenkette ber eine Neusch pfung, dort wo diese auf Grund von Traumata unterbrochen war. In Die Kunst zu verlieren erz hlt Alice Zeniter, selber eine Nachfahrin von Harkis, die Geschichte dreier Generationen, die sich mit dem Verlust ihrer Heimat abfinden und sich in einem fremden Land auf der Suche nach ihrer Identit t machen.Die Geschichte wird dabei aus verschiedenen Perspektiven erz hlt, sie ist sozusagen in drei Generationen geteilt, die jeweils ihrere eigene Geschichte erz hlen Sie beginnt mit Ali, Naimas Gro vater, und beschreibt, wie die Algerier damals unter der Herrschaft Frankreichs lebten bis hin zum Kriegsausbruch Dabei erf hrt man vieles ber die Machenschaften der Franzosen und Algerier und wie die Algerier generell in ihren D rfern lebten und welche Traditionen sie haben Nach der Flucht der Familie nach Frankreich wechselt die Erz hlperspektive zu Hamid, der Vater von Naima, der bis zu seinem achten Lebensjahr in Algerien gelebt hat und schlie lich in Frankreich aufw chst.Was mich an diesem Buch am meisten beeindruckt hat, ist die Objektivit t der Autorin Sie stellt sich nicht auf die Seite einer Konfliktpartei, sondern kritisiert beide gleichviel, sodass der Leser die M glichkeit hat sich seine eigene Meinung zu den beteiligten zu bilden.Auch den Schreibstil der Autorin und die Art, wie sie die Geschichte erz hlt, finde ich sehr fesselnd Sobald man das erste Wort gelesen hat, wurde man zu einem Teil der Geschichte, die Worte verschwommen vor dem Auge und nur die Bilder blieben Mir gefielen ihre unzensierten Worte, sie beschr nkt sich nicht auf sch ne Umschreibungen, sondern erz hlt alles genau so, wie es ist.Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, ich war einfach so fasziniert von der Geschichte und wollte unbedingt wissen, was Naima auf ihrer Reise herausfindet Durch dieses Buch erfuhr ich so viel ber den franz sisch algerischen Krieg und das nicht wie aus einem Geschichtsbuch, sondern als w rde ich selber Teil des Geschehens sein und alles miterleben.Fazit Eine Geschichte, drei Generationen und die Suche nach der wahren Identit t Ein Buch, das ich jedem nur w rmstens empfehlen kann Vielen Dank an den Verlag, f r das Zusenden des Rezensionsexemplars Die Bereitstellung des Buches beeintr chtigt meine Meinung in keinster Weise

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Subscribe US Now